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D I E T E S T S I E G E R S E I T E N S P R U N G - G R A U B Ü N D E N
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S E I T E N S P R U N G - A G E N T U R E N ( K U R Z B E S C H R E I B U N G E N )Anneweb.de (Ausführliche Beschreibung): |
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I N F O M A T I O N E N G R A U B Ü N D E NGraubünden, Bünden, italienisch Grigioni, französisch Les Grisons, rätoromanisch Grischun, mit 7 106 km2 der größte Kanton der Schweiz, (2004) 187 900 Einwohner (rund 41 % evangelisch, rund 47 % katholisch); Hauptort ist Chur. Graubünden ist durchweg Gebirgsland. Der Nordrand gehört den Glarner Alpen an, der Westen der Gotthard- und der Adulagruppe, Zentrum und Osten bilden die Rätischen Alpen (mit u. a. Albulaalpen, Bernina und Silvretta). Die Haupttäler sind das Vorderrheintal und das Engadin, das durch den Malojapass mit dem Bergell, durch den Berninapass mit dem Puschlav verbunden ist. Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz: 68 % der Bevölkerung sind deutschsprachig, zum Teil auf Einwanderung von Wallisern (Walser) zurückgehend (zum Teil in Sprachinseln); 14 % sprechen Rätoromanisch (Rätoromanen), im Vorderrheintal mit Disentis als Kulturmittelpunkt, im Albulatal (mit Oberhalbstein) und im Engadin; 10 % sprechen Italienisch (in den südlichen Tälern). Alle drei Sprachen sind in Graubünden gleichberechtigt. – Neben Landwirtschaft und industriellem Sektor überwiegt heute der Dienstleistungsbereich. Haupterwerbsquellen sind Fremdenverkehr und Viehzucht (Almwirtschaft, auf 25 % der Kantonsfläche); Holz-, Papier-, Zement-, Metall-, chemische und Lebensmittelindustrie, Baugewerbe; mit 70 Wasserkraftwerken wichtiger Energielieferant. Graubünden ist reich an Heilquellen (Sankt Moritz, Scuol, Tarasp-Vulpera u. a.); größte heilklimatische Kurorte sind Davos und Arosa. Die Haupttäler sind durch Pässe (u. a. Julier, Flüela, Albula und San Bernardino) sowie durch die Rhätische Bahn (Streckennetz 396 km [seit 1999 um den 19 km langen Vereinatunnel zwischen Klosters und Susch erweitert]) verbunden. |
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